Vielseitig & flexibel: Factoring eignet sich für alle Unternehmensphasen

Factoring für alle Unternehmensphasen

Factoring ist viel besser als sein Ruf, denn der Rechnungsverkauf an einen Factor wird längst nicht nur in Krisenphasen eingesetzt. In den letzten Jahren hat sich Factoring aufgrund seiner hohen Flexibilität und zahlreichen Vorteile im deutschen Mittelstand auch als Wachstumsfinanzierung oder zusätzliches Finanzierungsinstrument in der Gründungsphase etabliert.

In vielen Unternehmen sind die Auftragsbücher voll und die Geschäfte laufen gut. Dennoch verzögert fehlende Liquidität nicht selten Investitionen und geplante Expansionsmaßnahmen, weil Kunden sich lange Zeit mit der Bezahlung ihrer Rechnungen lassen – oftmals deutlich über das vereinbarte Zahlungsziel hinaus. 

Welchen Nutzen bringt Factoring?

In solchen Situationen punktet Factoring, denn der Factor zahlt unabhängig vom Zahlungsziel innerhalb von 48 Stunden ca. 90 Prozent der Rechnungssumme für die bei ihm eingereichten Rechnungen. Der Restbetrag wird ausgezahlt, sobald der Abnehmer seine Rechnung vollständig beglichen hat. Der Factoringnutzer profitiert neben schneller Liquidität von weiteren Vorteilen. Für die angekauften Forderungen besteht ein 100%-iger Schutz gegen Forderungsausfälle. Das Risiko für eventuelle Forderungsausfälle trägt der Factor. Das Forderungsmanagement bindet erfahrungsgemäß Kapazitäten, die insbesondere in mittelständischen Unternehmen oft knapp bemessen sind. Hier unterstützt der Factor zielgerichtet und übernimmt in enger Abstimmung das Debitorenmanagement inklusive Mahnwesen. Dadurch steht dem Factoringnutzer nicht nur eine tagaktuelle Debitorenbuchhaltung zur Verfügung, oftmals verkürzen sich die durchschnittlichen Forderungslaufzeiten infolge des konsequenten Mahnwesens, was zu einem Liquiditätszuwachs führt. Die vom Factor kontinuierlich durchgeführten Bonitätskontrollen bei den Debitoren verringern das Forderungsausfallrisiko. Durch diese administrative Unterstützung spart der Factoringnutzer Zeit und Kosten, die er in sein eigentliches Kerngeschäft investieren kann.

Factoring bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Wachstumsfinanzierung

Durch Factoring kann zusätzliche Liquidität aus offenen Forderungen generiert werden, die sich ausgezeichnet als Ergänzung zum klassischen Bankkredit oder anderen Finanzierungsinstrumenten eignet. Wachstum kann demzufolge umsatzkongruent finanziert werden, da sich der Factoringrahmen flexibel an wachsende Umsätze anpasst. Wenn die durch Factoring gewonnene Liquidität zum Begleichen von Lieferantenverbindlichkeiten genutzt wird, verringert sich die Bilanzsumme (Bilanzverkürzung), was wiederum automatisch zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote führt und folglich einen positiven Einfluss auf die Gewährung von Kreditlinien und deren Konditionsgestaltung haben kann.

Finanzierung für Existenzgründer

Factoring kommt im Gegensatz zur klassischen Kreditfinanzierung ohne die sonst üblichen Kreditsicherheiten aus. Im Gegensatz zur Bank liegt der Fokus des Factors bei einer Bonitätsprüfung im wesentlichen auf der Prüfung des anzukaufenden Forderungsbestands (Bonität der Forderungsschuldner). Der Forderungsbestand kann als zusätzliche Finanzierungsquelle genutzt werden und lange Zahlungsziele haben keine negativen Auswirkungen auf die eigene Liquidität. Die hohe Flexibilität von Factoring stellt gerade für Existenzgründer ein Plus dar, weil der Factoringrahmen unabhängig von langen Genehmigungsverfahren variabel mitwachsen kann und somit eine entscheidende Voraussetzung für Unternehmenswachstum schafft.

Finanzierung in der Restrukturierung & Insolvenz

Auch in der Restrukturierung und Insolvenz kommt Factoring ohne die Stellung zusätzlicher Sicherheiten aus und kann somit als zusätzliche (Masse-)Finanzierung genutzt werden. Durch den 100%-igen Ausfallschutz sind alle ab dem Zeitpunkt des Factoringstarts neu entstehenden Debitorenforderungen abgesichert, was dem Unternehmen mehr Sicherheit bringt. Factoring kann demzufolge als ergänzendes Finanzierungsinstrument die Betriebsfortführung auch in Krisensituationen sowie im vorläufigen und eröffneten Insolvenzverfahren ermöglichen.

Was kostet Factoring?

Factoringkunden zahlen eine Factoringgebühr, deren Höhe vom Jahresumsatz, der Anzahl der Rechnungen, der Debitorenstruktur, der Branche sowie dem Zahlungsziel der Kunden abhängig ist und sich im Skontobereich bewegt. Der Zinssatz für die vorfinanzierte Rechnungssumme liegt bei marktüblichen Konditionen für Kontokorrentkredite. Die Abrechnung erfolgt taggenau.

Factoring setzte ungeachtet der aktuell guten Finanzierungsbedingungen zu attraktiven Konditionen seinen Wachstumstrend fort. Dies ist insbesondere seiner flexiblen Einsatzmöglichkeiten und Kosteneffizienz geschuldet. Je nach Unternehmenssituation können die erzielten Kosteneinsparungen deutlich über den Factoringkosten liegen.

Kerstin Steidte-Megerlin

Kerstin Steidte-Megerlin

Kerstin Steidte-Megerlin, Vorstand der Dresdner Factoring AG, Volljuristin, ist seit 2004 für die Dresdner Factoring AG tätig. Im Februar 2008 wurde sie in den Vorstand berufen und leitet das Unternehmen seit Oktober 2010 als alleiniger Vorstand.

Mit dem speziell auf den Mittelstand ausgerichteten Leistungsportfolio gehört die Dresdner Factoring AG seit 1999 zu den bundesweit führenden Factoringanbietern für mittelständische Unternehmen aller Branchen. Das Geschäftsmodell ist geprägt von der Nähe zum Kunden und maßgeschneiderten Finanzierungslösungen, die sich optimal in die Gesamtfinanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen einfügen. www.dresdner-factoring.de


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